Einträge von Benjamin Glaser

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Wir sind für konstruktive, gemeinsame fraktionsübergreifende Arbeit im Interesse aller Ärzt:innen

Die Politik beschließt im Eiltempo grundlegende Reformen unseres Gesundheitswesens, während in der Ärztekammer interne Streitigkeiten, die via Medien ausgetragen werden, über die Sacharbeit dominieren. Man hat den Eindruck, dass Medienkampagnen gegen den Präsidenten, Anzeigen bei Staatsanwaltschaft und Aufsichtsbehörden, Boykott von Sitzungen und Beschimpfungen allgegenwärtig sind und als politische Instrumente verwendet werden. Wir sind für konstruktive, […]

Team Szekeres startet Petition für Neuwahlen in der Wiener Ärztekammer

Die Wiener Ärztekammer ist in einem denkbar schlechten Zustand und ist für viele Stakeholder kein ernst zu nehmender Verhandlungspartner mehr, wodruch unsere Standesvertretung massiv an Einfluss verloren hat. Man ist mit internen Grabenkämpfen und gegenseitigen Schuldzuweisungen beschäftigt, die mitunter öffentlich über die Medien ausgerichtet werden. Derzeit sehen wir als einzige Lösung Neuwahlen in der Wiener Ärztekammer, da die Situation für uns nicht mehr tragbar ist.

Amtierende Ärztekammerführung fasst rechtswidrige Beschlüsse – Neuwahlantrag weiterhin offen

Für viel Diskussionen hat die außerordentliche Vollversammlung am 26.4.2023 gesorgt. Wie wir bereits berichtet hatten, wurde nämlich eine Abänderung der Satzung beschlossen, wonach Referent:innen (anm. insbesondere Finanzreferent:in) nur mehr mit Zweidrittelmehrheit abgewählt werden können. Die meisten der Antragsteller:innen waren zudem ebendiese gut bezahlten Spitzenfunktionär:innen der amtierenden Koalition.
Die Aufsichtsbehörde hat nun diesen Beschluss für rechtswidrig erklärt und amtlich aufgehoben.

Team Szekeres und Wahlgemeinschaft – Ärzte für Ärzte – Wiener Mittelbau fordern eine Neuwahl der Wiener Ärztekammer

Die letzten Wochen und Monate waren geprägt von unzähligen Medienberichten über mögliche Malversationen und Streitigkeiten in der Wiener Ärztekammer, unter denen der Ruf unserer Standesvertretung massiv gelitten hat. Das Standing der Wiener Ärztekammer ist so schlecht wie noch nie in ihrer langen Geschichte und das zu einer Zeit, in der wir uns vor Angriffen von unterschiedlichen Seiten wehren müssen (Gesundheitskassen, Gesundheitsstadträten, Gesundheitsministerium, Apothekerkammer, Wirtschaftskammer, …).

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Ergebnisse der außerordentlichen Vollversammlung

Am 26.April fand eine außerordentliche Vollversammlung der Wiener Ärztekammer statt. 90 Mandatar:innen, viele Mitarbeiter:innen der Ärztekammer, Kosten für die Saalmiete in einem Innenstadthotel, Verpflegung – hat Kosten jenseits der 30.000,- Euro verursacht. Aufgrund einer Erkrankung des Präsidenten Steinhart, hat nicht er selbst sondern insgesamt fünf, zugekaufte,  Jurist:innen Auskunft zur Causa Equip4Ordi gegeben. Besonders ins Auge sticht aber ein als erster Punkt eingebrachter Antrag bezüglich der Abänderung der Abwählbarkeit von Referent:innen der Ärztekammer.

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Streit in der Wiener Ärztekammer

Die Wiener Ärztekammer wird derzeit durch einen internen Streit um die Equip4Ordi erschüttert. Sämtliche Anschuldigungen und Vorwürfe werden dabei nicht nur intern, sondern auch über die Medien öffentlich erhoben. Es gab Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft, schwerwiegende Anschuldigungen und Entlassungen. Dabei kommt es leider auch immer häufiger vor, dass Halbwahrheiten, Schutzbehauptungen und Unwahres verbreitet wird. Wir setzen uns in all unseren Entscheidungen dafür ein, dass die Konflikte bereinigt werden und die Kammer wieder im Interesse der Kollegenschaft agiert. So ruhig und effektiv, wie es während der vergangenen Jahren unter Thomas Szekeres der Fall war.

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Auswirkungen der ÄK-Vollversammlung vom Dezember 2022

Die amtierende Koalition in der Wiener Ärztekammer unter der Führung von Neo-Präsident Dr. Johannes Steinhart hat in der letzten Vollversammlung im Dezember den Antrag unserer Fraktion die Kammerumlage zu senken abgelehnt.
Einige weitere Anträge, z.B. nach der Forderung des Ausgleichs eines Reallohnverlustes, wurden aber abgenommen.

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Adäquate Bezahlung für Spitalsärztinnen und Spitalsärzte

Die Arbeitsbedingungen in den Wiener Spitälern werden immer unattraktiver. Bereits gut ausgebildete Kolleg:innen verlassen nach und nach die Spitäler und es können kaum Fachärzt:innen aus anderen Häusern, den Bundesländern oder dem Ausland rekrutiert werden. Dies ist mitunter dadurch zu begründen, dass beim Wechsel des Arbeitsgebers nicht alle einschlägigen Vordienstzeiten angerechnet werden, und damit der Verdienst deutlich geringer ausfällt.