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	<title>Niedergelassene &#8211; Team Szekeres</title>
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	<description>Team für aktive ärztliche Standesvertretung</description>
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	<title>Niedergelassene &#8211; Team Szekeres</title>
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	<item>
		<title>WIENER VISITE – Gespräche führen: Ein neuer Podcast über Gesundheitspolitik, Versorgung und ärztliche Realität</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Josef Prader]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2026 14:31:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angestellte]]></category>
		<category><![CDATA[Niedergelassene]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit WIENER VISITE – Gespräche führen startet Team ärztliche Standesvertretung ein Format, das sich den zentralen Fragen des Gesundheitswesens mit mehr Tiefe widmet: Was läuft im System aus dem Gleichgewicht? Wo liegen die strukturellen Probleme? Und welche Entwicklungen braucht es, wenn Versorgung auch in Zukunft funktionieren soll? Der Anspruch ist dabei bewusst klar: keine  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container has-pattern-background has-mask-background nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1372.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-1"><p><span style="font-weight: 400;">Mit </span><b><a href="https://tswien.at/podcast/">WIENER VISITE</a> – Gespräche führen</b><span style="font-weight: 400;"> startet Team ärztliche Standesvertretung ein Format, das sich den zentralen Fragen des Gesundheitswesens mit mehr Tiefe widmet: Was läuft im System aus dem Gleichgewicht? Wo liegen die strukturellen Probleme? Und welche Entwicklungen braucht es, wenn Versorgung auch in Zukunft funktionieren soll?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Anspruch ist dabei bewusst klar: keine schnellen Schlagworte, keine oberflächlichen Empörungen, sondern Gespräche, die Zusammenhänge sichtbar machen, Positionen einordnen und Erfahrungen aus der Praxis ernst nehmen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Denn die Herausforderungen im Gesundheitswesen sind längst nicht mehr nur einzelne politische Debatten. Sie betreffen den Alltag in Ordinationen und Spitälern, die Arbeitsrealität von Ärztinnen und Ärzten, die Qualität der Versorgung und letztlich auch das Vertrauen der Patientinnen und Patienten in ein System, das zunehmend unter Druck gerät.</span></p>
<p><b>Warum dieses Format wichtig ist</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Gesundheitspolitische Fragen werden oft vereinfacht dargestellt, obwohl sie hochkomplex sind. Zwischen Finanzierungsfragen, Personalmangel, wachsendem medizinischem Bedarf, demografischer Entwicklung und strukturellen Fehlanreizen entstehen Spannungen, die nicht mit kurzen Parolen lösbar sind.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Gerade deshalb braucht es Räume, in denen differenziert gesprochen werden kann. </span><b>WIENER VISITE</b><span style="font-weight: 400;"> will ein solcher Raum sein. Das Format bringt medizinische, standespolitische und gesundheitspolitische Perspektiven zusammen und schafft Platz für Einordnung statt Zuspitzung um ihrer selbst willen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Es geht nicht nur darum, Missstände zu benennen. Es geht auch darum, Entwicklungen zu erklären, Verantwortlichkeiten sichtbar zu machen und ernsthaft über Lösungen zu sprechen.</span></p>
<p><b>Die erste Folge: Gesundheit wird teurer – wer zahlt?</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Zum Auftakt sprechen </span><b>Dr. Thomas Szekeres</b><span style="font-weight: 400;"> und </span><b>Dr. Lisa Leutgeb</b><span style="font-weight: 400;"> über die aktuelle Lage der Gesundheitspolitik in Wien und in Österreich. Im Zentrum steht eine Frage, die viele politische Diskussionen der kommenden Jahre prägen wird: Wie lässt sich ein Gesundheitssystem finanzieren und weiterentwickeln, wenn Bedarf, Lebenserwartung und Erwartungen steigen, gleichzeitig aber Ressourcen begrenzt bleiben?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die erste Folge greift dabei nicht nur Symptome auf, sondern die tieferliegenden Konfliktlinien:</span></p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Welche strukturellen Fehlentwicklungen belasten das System?</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Warum verschärfen sich Versorgungsprobleme in vielen Bereichen?</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Wo fehlt es an Ehrlichkeit in der politischen Debatte?</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Und welche Reformen wären notwendig, um Qualität, Zugänglichkeit und Arbeitsfähigkeit langfristig zu sichern?</span></li>
</ul>
<p><span style="font-weight: 400;">Das Gespräch macht deutlich, dass sich viele Probleme nicht isoliert betrachten lassen. Arbeitsbedingungen, Versorgungssicherheit, Finanzierung, Steuerung und politische Kommunikation hängen enger zusammen, als es öffentliche Debatten oft vermuten lassen.</span></p>
<p><b>Mehr als ein Rückblick auf aktuelle Schlagzeilen</b></p>
<p><b>WIENER VISITE</b><span style="font-weight: 400;"> versteht sich nicht als reines Kommentarformat zum Tagesgeschehen. Ziel ist vielmehr, Entwicklungen mit größerem Zusammenhang zu betrachten: Was sind kurzfristige Aufreger, und was sind die eigentlichen Grundprobleme? Welche Maßnahmen wirken nur oberflächlich, und wo braucht es echte strukturelle Veränderungen?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dabei wird es in den kommenden Folgen unter anderem um folgende Themen gehen:</span></p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Spitalsalltag und Versorgungsrealität</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Kassen- und Wahlarztbereich</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">gesundheitspolitische Steuerung</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Digitalisierung und Datenfragen</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Reformbedarf in zentralen Versorgungsstrukturen</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">die Rolle einer starken ärztlichen Stimme in öffentlichen Debatten</span></li>
</ul>
<p><span style="font-weight: 400;">Das Format richtet sich damit an alle, die Gesundheitspolitik nicht nur konsumieren, sondern besser verstehen wollen — aus der Perspektive jener, die das System jeden Tag mittragen.</span></p>
<p><b>Ein Format mit Haltung</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Podcast steht für Klarheit, fachliche Erfahrung und den Anspruch, relevante Fragen nicht auszuweichen. Gerade in einer Zeit, in der gesundheitspolitische Diskussionen häufig verkürzt oder emotional aufgeladen geführt werden, braucht es Stimmen, die Zusammenhänge benennen und Verantwortung nicht nur einfordern, sondern auch mitdenken.</span></p>
<p><b>WIENER VISITE</b><span style="font-weight: 400;"> will dazu einen Beitrag leisten: mit Gesprächen, die nicht lauter, sondern präziser sein wollen. Mit Perspektiven, die nicht auf Inszenierung setzen, sondern auf Glaubwürdigkeit. Und mit Themen, die nicht nur die Ärzteschaft betreffen, sondern die Zukunft der Versorgung insgesamt.</span></p>
<p><b>Jetzt reinhören</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die erste Folge von </span><b>WIENER VISITE – Gespräche führen</b><span style="font-weight: 400;"> ist ab sofort online.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Hier geht’s zur Podcast-Übersicht:</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><a href="https://tswien.at/podcast/?utm_source=chatgpt.com"> <b>https://tswien.at/podcast/</b></a></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Verfügbar unter anderem auf:</span></p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Spotify</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Apple Podcasts</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">YouTube Music</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Amazon Music</span></li>
</ul>
<p><b>Fazit</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Mit </span><a href="https://tswien.at/podcast/"><b>WIENER VISITE</b></a><span style="font-weight: 400;"> entsteht ein Format, das gesundheitspolitische Diskussionen nicht vereinfacht, sondern vertieft. Wer sich für Versorgung, Systemfragen, ärztliche Arbeitsrealität und politische Weichenstellungen im Gesundheitswesen interessiert, findet hier Gespräche mit Relevanz, Einordnung und Substanz.</span></p>
</div></div></div></div></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tarifabschluss 2025 &#038; 2026 &#8211; Starkes Ergebnis für die Wiener Ärztinnen und Ärzte</title>
		<link>https://tswien.at/6512-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benjamin Glaser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2026 12:41:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinsam erreicht]]></category>
		<category><![CDATA[Headliner]]></category>
		<category><![CDATA[Niedergelassene]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
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					<description><![CDATA[Liebe Kolleginnen und Kollegen, nach intensiven, langwierigen und zum Teil äußerst schwierigen Verhandlungen ist es gelungen, für die Jahre 2025 und 2026 einen tragfähigen und zukunftsorientierten Tarifabschluss mit der Österreichischen Gesundheitskasse zu erreichen. Das Verhandlungsteam unter der maßgeblichen Mitwirkung von Dr. Paul Schönfeld (stellvertretender Kurienobmann) und Dr. Andreas Brezina (Vorsitzender der Sektion Fachärzte) hat mit  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap" style="max-width:1372.8px;margin-left: calc(-4% / 2 );margin-right: calc(-4% / 2 );"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column" style="--awb-bg-blend:overlay;--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column"><div class="fusion-text fusion-text-2"><p style="font-size: 18px;" data-fusion-font="true"><b style="font-family: Gotham Book;" data-fusion-font="true">Liebe Kolleginnen und Kollegen,</b></p>
<p style="font-size: 18px; font-family: Gotham Book;" data-fusion-font="true">nach intensiven, langwierigen und zum Teil äußerst schwierigen Verhandlungen ist es gelungen, für die Jahre 2025 und 2026 einen tragfähigen und zukunftsorientierten Tarifabschluss mit der Österreichischen Gesundheitskasse zu erreichen.</p>
<p style="font-size: 18px; font-family: Gotham Book;" data-fusion-font="true">Das Verhandlungsteam unter der maßgeblichen Mitwirkung von Dr. Paul Schönfeld (stellvertretender Kurienobmann) und Dr. Andreas Brezina (Vorsitzender der Sektion Fachärzte) hat mit großem Einsatz und klarer Linie die Interessen der Wiener Vertragsärztinnen und Vertragsärzte vertreten.</p>
<p style="font-size: 18px; font-family: Gotham Book;" data-fusion-font="true">Eine Deckelung der Gesamthonorarsumme und die Einführung von Degressionsmodellen konnte verhindert werden!</p>
<p><strong style="font-size: 20px; font-family: Gotham Book; color: rgb(86, 33, 122);" data-fusion-font="true">###Tarifabschluss 2025 – wichtige Verbesserungen</strong></p>
<p><span style="font-size: 18px; font-family: Gotham Book;" data-fusion-font="true"><u>Tariferhöhungen rückwirkend mit 1.1.2025:</u></span><br /><span style="font-size: 18px; font-family: Gotham Book;" data-fusion-font="true"><br />
•⁠  ⁠+3,5% für Gynäkologie und Geburtshilfe, Kinderheilkunde, Allgemein- und Familienmedizin und Dermatologie als von Seiten der ÖGK definierte Mangelfächer</span><span style="font-size: 18px; font-family: Gotham Book;" data-fusion-font="true"><br />
•⁠  ⁠+3,3% alle anderen Fachrichtungen (ausgenommen Pathologie u. Labor)</span><span style="font-size: 18px; font-family: Gotham Book;" data-fusion-font="true"><br />
•⁠  ⁠+1% bei Radiologie</span><span style="font-size: 18px; font-family: Gotham Book;" data-fusion-font="true"><br />
•⁠  ⁠Strukturtopf wurde reformiert und langfristig saniert.</span><span style="font-size: 18px; font-family: Gotham Book;" data-fusion-font="true"><br />
•⁠  ⁠Erstmalige Erhöhung des SVÖ Bonus &#8211; tarifangepasst (+ 3,5%) und rückwirkend mit 1.1. 2025.</span></p>
<p style="font-size: 18px; font-family: Gotham Book;" data-fusion-font="true">👉 Damit wurde ein klares Signal zur Attraktivierung und Stabilisierung der vertragsärztlichen Versorgung gesetzt.</p>
<p style="font-size: 18px; font-family: Gotham Book;" data-fusion-font="true">&#8212;</p>
<p><strong style="font-size: 20px; font-family: Gotham Book; color: rgb(86, 33, 122);" data-fusion-font="true">### Tarifabschluss 2026 – nachhaltige Weiterentwicklung</strong></p>
<p style="font-size: 18px; font-family: Gotham Book;" data-fusion-font="true"><u>Für 2026 konnte eine weitere tarifwirksame Anpassung erreicht werden:</u></p>
<p><span style="font-size: 18px; font-family: Gotham Book;" data-fusion-font="true">•⁠  +⁠2,4% für Gynäkologie und Geburtshilfe, Kinderheilkunde, Allgemein- und Familienmedizin und Dermatologie als von Seiten der ÖGK definierte Mangelfächer</span><span style="font-size: 18px; font-family: Gotham Book;" data-fusion-font="true"><br />
•⁠  ⁠+ 2,3% durchschnittlich für alle anderen Fachrichtungen</span><span style="font-size: 18px; font-family: Gotham Book;" data-fusion-font="true"><br />
•⁠  ⁠Inflationsklausel: Bei tatsächlicher Inflation über 2,3 % erfolgt ein einmaliger zusätzlicher Ausgleich von bis zu +0,2 %.</span></p>
<p style="font-size: 18px; font-family: Gotham Book;" data-fusion-font="true">👉Zusätzlich werden im Fach Labor neue moderne Parameter eingeführt und der PAP-Tarif in der Pathologie aufgewertet.</p>
<p style="font-size: 18px; font-family: Gotham Book;" data-fusion-font="true">&#8212;</p>
<p><span style="font-size: 18px; font-family: Gotham Book;" data-fusion-font="true"><b>Ein zentrales Ziel der Verhandlungen war die deutliche und nachhaltige Stärkung der Mangelfächer.</b></span><br /><span style="font-size: 18px; font-family: Gotham Book;" data-fusion-font="true"><br />
Durch die bewusst asymmetrische Verteilung der Mittel ist es gelungen,</span></p>
<p><span style="font-size: 18px; font-family: Gotham Book;" data-fusion-font="true">•⁠  ⁠die Attraktivität dieser Fächer spürbar zu erhöhen,</span><span style="font-size: 18px; font-family: Gotham Book;" data-fusion-font="true"><br />
•⁠  ⁠die Nachbesetzung von Kassenstellen zu erleichtern und</span><span style="font-size: 18px; font-family: Gotham Book;" data-fusion-font="true"><br />
•⁠  ⁠die wohnortnahe Versorgung langfristig abzusichern.</span></p>
<p style="font-size: 18px; font-family: Gotham Book;" data-fusion-font="true">Dieses Ergebnis stellt einen wichtigen strukturpolitischen Schritt für die Zukunft der Wiener Versorgung dar.</p>
<p style="font-size: 18px; font-family: Gotham Book;" data-fusion-font="true">&#8212;</p>
<p><strong style="font-size: 20px; font-family: Gotham Book; color: rgb(86, 33, 122);" data-fusion-font="true">### Unser Fazit</strong></p>
<p style="font-size: 18px; font-family: Gotham Book;" data-fusion-font="true">Die Gespräche mit der ÖGK waren geprägt von harten Positionen, budgetären Spannungen und zähen Verhandlungsrunden. Umso mehr zeigt das vorliegende Ergebnis:</p>
<p style="font-size: 18px; font-family: Gotham Book; color: rgb(86, 33, 122);" data-fusion-font="true"><b><u>Beharrlichkeit, Geschlossenheit und konsequente Interessenvertretung zahlen sich aus.</u></b></p>
<p style="font-size: 18px; font-family: Gotham Book;" data-fusion-font="true">Gemeinsam ist es gelungen, ein sehr gutes Ergebnis für die Kollegenschaft zu erreichen — mit spürbaren Honorarverbesserungen, strukturellen Fortschritten und einer klaren Perspektive für die kommenden Jahre.</p>
<p style="font-size: 18px; font-family: Gotham Book;" data-fusion-font="true">Wir danken allen Kolleginnen und Kollegen für das Vertrauen und werden uns weiterhin mit voller Kraft für faire Rahmenbedingungen in der vertragsärztlichen Versorgung einsetzen.</p>
<p style="font-size: 18px; font-family: Gotham Book;" data-fusion-font="true">Mit kollegialen Grüßen</p>
<p><span style="font-size: 18px; font-family: Gotham Book;" data-fusion-font="true">Dr. Paul Schönfeld</span><span style="font-size: 18px; font-family: Gotham Book;" data-fusion-font="true"><br />
Stv. Kurienobmann</span></p>
<p><span style="font-size: 18px; font-family: Gotham Book;" data-fusion-font="true">Dr. Andreas Brezina</span><span style="font-size: 18px; font-family: Gotham Book;" data-fusion-font="true"><br />
Vorsitzender der Sektion Fachärzte</span></p>
<p><b><span style="font-size: 22px; font-family: Gotham Book; color: rgb(86, 33, 122);" data-fusion-font="true">Ihr Team Szekeres</span><span style="font-size: 22px; font-family: Gotham Book; color: rgb(86, 33, 122);" data-fusion-font="true"><br />
Team für aktive ärztliche Standesvertretung</span></b></p>
</div></div></div></div></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unsinnige Zwangsfantasien der Politik</title>
		<link>https://tswien.at/unsinnige-zwangsfantasien-der-politik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benjamin Glaser]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jan 2026 10:50:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Niedergelassene]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
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					<description><![CDATA[Zuletzt haben mehrere, vor allem SPÖ nahe Politikerinnen und Politiker, die Wahlärztinnen und Wahlärzte als Ursache für lange Wartezeiten im niedergelassenen Bereich identifiziert und möchten diese nun verpflichten, Patient:innen zum Kassentarif zu behandeln. Es handelt sich hierbei unserer Meinung nach um eine populistische und rechtlich nicht umsetzbare Forderung, die von den eigentlichen Missständen ablenken soll.  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zuletzt haben mehrere, vor allem SPÖ nahe Politikerinnen und Politiker, die Wahlärztinnen und Wahlärzte als Ursache für lange Wartezeiten im niedergelassenen Bereich identifiziert und möchten diese nun verpflichten, Patient:innen zum Kassentarif zu behandeln. </p>
<p>Es handelt sich hierbei unserer Meinung nach um eine populistische und rechtlich nicht umsetzbare Forderung, die von den eigentlichen Missständen ablenken soll.<br />
In den vergangenen Jahren sank die Zahl der Kassenärztinnen und -ärzte dank verschiedener Sparmaßnahmen der Sozialversicherung bei wachsender und älter und kränker werdender Bevölkerung. Das Annehmen einer Kassenstelle wurde so immer unattraktiver  &#8211; gleichzeitig – und als logische Folge – stieg die Zahl an Wahlärzt:innen stark an. Es ist schon lange die Regel, dass jene Patientinnen und Patienten, die sich private Arztbesuche leisten können, dorthin ausweichen. </p>
<p>Wenn also die Politik eine bessere kassenärztliche Versorgung wünscht, muss sie die Sozialversicherung besser finanzieren und mehr Kassenstellen schaffen, sowie entsprechende Rahmenbedingungen, dass Ärztinnen und Ärzte gerne in diesem System arbeiten. Das Wahlarztsystem ist mittlerweile aber mit ca. 20% hoch-versorgungsrelevant, wenngleich viele Kolleginnen und Kollegen, die als Spitalsärzt:innen tätig sind, nebenbei nur eine kleine Wahlarztordination betreiben. Aus vielen medizinischen Bereichen ist sie längst nicht mehr weg zu denken.<br />
Der Anstieg der Anzahl der Wahlärzt:innen alleine sagt damit nur sehr wenig aus und ist sicher zum Teil nur eine Folge der Überlastung des Kassensystems.<br />
Eine Zwangsverpflichtung ist hier sicherlich der falsche Ansatz. Noch dazu entbehrt der Vorschlag Patient:innen auf Basis eines Kassentarifes behandeln zu müssen, jeder Rechtsgrundlage.<br />
Für den Fall, dass so ein Vorgehen trotzdem rechtskonform beschlossen werden kann, was zu bezweifeln ist, stellt sich also die Frage, weshalb nur Ärztinnen und Ärzte zwangsverpflichtet werden sollen. </p>
<p><strong>Was ist z.B. mit Rechtsanwält:innen oder Steuerberater:innen?</strong><br />
Auch bei diesen Berufsgruppen würde sich die Bevölkerung wünschen eine unentgeltliche bzw. sehr günstige Betreuung zu erhalten.<br />
Es stellt sich auch die Frage, ob Patient:innen wirklich von Ärztinnen und Ärzten behandelt werden möchten, die zur ihrer Behandlung zwangsverpflichtet wurden.<br />
Solche Vorschläge helfen sicher nicht das Vertrauen der Bevölkerung in die Politik wieder herzustellen und bringen den Regierungsparteien auch sicher keine zusätzlichen Wählerstimmen.<br />
Man sollte sich lieber sinnvolle Lösungen überlegen – wie z.B. die gemeinsame Finanzierung von spitalsambulantem und niedergelassenem Bereich mit der Verortung der medizinischen Leistungen an den „best point of care“. </p>
<p>So könnten Spitäler entlastet werden und die Patientinnen und Patienten in einer hoffentlich ausreichenden Zahl von Kassenordinationen zeitnahe und optimal versorgt werden.<br />
Wir appellieren deshalb an die Politik einen gemeinsamen Weg zu suchen, statt über Zwang zu fantasieren.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was sagt die Ärzteschaft zu modernen EDV-Lösungen wie Codierung, ELGA und co?</title>
		<link>https://tswien.at/was-sagt-die-aerzteschaft-zu-modernen-edv-loesungen-wie-codierung-elga-und-co/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benjamin Glaser]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2025 17:30:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Niedergelassene]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Politik wirft der Ärzteschaft Technologiefeindlichkeit vor. Man sei gegen alles Neue, Moderne, oder Hilfreiche. Notorische Neinsager, die modernen Entwicklungen gegenüber nicht aufgeschlossen sind. So oder so ähnlich klingen die rezenten Vorwürfe der Sozialversicherung und Politik gegenüber Ärztinnen und Ärzten. Diese Vorwürfe sind verkürzt, polemisch und unrichtig. Richtig ist, dass die Ärzteschaft federführend daran beteiligt  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Politik wirft der Ärzteschaft Technologiefeindlichkeit vor. Man sei gegen alles Neue, Moderne, oder Hilfreiche. Notorische Neinsager, die modernen Entwicklungen gegenüber nicht aufgeschlossen sind. So oder so ähnlich klingen die rezenten Vorwürfe der Sozialversicherung und Politik gegenüber Ärztinnen und Ärzten.</p>
<p>Diese Vorwürfe sind verkürzt, polemisch und unrichtig. Richtig ist, dass die Ärzteschaft federführend daran beteiligt ist, mit modernsten Technologien den Fortschritt, von dem die moderne Medizin lebt, stetig und zum Wohle von Patientinnen und Patienten am Laufen zu halten. Egal ob in kurativen oder nicht kurativ tätigen Disziplinen – die Bandbreite des ärztlichen Berufes geht von EDV-Systemen in Radiologie oder Labor, hochmodernen Gefäßstents, künstlichen Herzklappen, Organtransplantation und Zelltransplantation, der Forschung an künstlichen Organen oder komplexeste computergesteuerte Eingriffe – alles um die Präzision im Sinne des Patient:innenwohls technologiegesteuert zu optimieren &#8211; nur um einige Beispiele zu nennen. Schier eine Technologiexplosion mit Möglichkeiten, welche vor wenigen Jahren noch undenkbar gewesen wären. </p>
<p>Nichtsdestotrotz verunglimpfen uns Politik und Sozialversicherung. Und das allein, weil wir hohe Anforderungen an neue Tools stellen und in unserer Arbeit unterstützt und nicht behindert werden wollen. Ein Beispiel ist ELGA, die elektronische Patientenakte; diese wäre, wenn sie gut funktionieren würde in vielen Behandlungssituationen sinnvoll und hilfreich. Bei z.B. unbekanntem Patient:innen in Notfallsituationen könnte man dessen Vorerkrankungen auf einen Blick erkennen. Leider ist das nach Jahrzehnten der Entwicklung der ELGA nach wie vor nicht möglich und die wünschenswerte „patient summary“ gibt es immer noch nicht. Stattdessen werden viele PDF-Seiten mit Labor- und sonstigen Befunden nach stationären Aufenthalten gespeichert, die es zu durchsuchen gilt, bis man das passende gefunden hat. Die Übersicht bleibt Wunschtraum und fehlt völlig. </p>
<p><strong>Nun sollen alle Ärztinnen und Ärzte, auch Wahlärzt:innen, zum ambulanten Diagnose-Codieren, elektronischen Überweisen und zur Verwendung des e-card Systems verpflichtet werden? </strong></p>
<p>Berechtigte Bedenken, wie fehlende Funktionalität oder ungerechtfertigter Mehraufwand, sowie Mehrkosten werden von der Politik abgetan, mit Anfeindungen. Der permanente Hinweis Ärztinnen und Ärzte seien technologiefeindlich und würden die angebotenen EDV-Systeme nicht schätzen ist unhaltbar. Die Anschuldigungen sind schlichtweg falsch &#8211; was in der Medizin weitreichend bewiesen wurde &#8211; nur fordern wir Unterstützung, die uns zustehen würde, anstatt sinnloser Mehrbelastung.</p>
<p><strong>Gut funktionierende EDV-Lösungen sind in der Praxis sinnvoll, nur müssen diese gemeinsam – unter Einbeziehen ihrer Nutzer – entwickelt und gefördert werden!</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Codierungspflicht für Ärzt:innen – mehr Bürokratie, kein erkennbarer Nutzen für Patient:innen</title>
		<link>https://tswien.at/codierungspflicht-fuer-aerztinnen-mehr-buerokratie-kein-erkennbarer-nutzen-fuer-patientinnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benjamin Glaser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Nov 2025 06:58:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Niedergelassene]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
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					<description><![CDATA[Ab 2026 soll sie tatsächlich kommen: die verpflichtende Diagnosencodierung für niedergelassene Ärzt:innen. Ein weiterer bürokratischer Schritt, der viel Zeit kostet – und dessen Nutzen für unsere Patient:innen nicht erkennbar ist. Ein Blick in das offizielle „Handbuch Medizinische Dokumentation für den extramuralen Bereich“ zeigt deutlich, worum es tatsächlich geht: „Ziel der gesetzlich geregelten ambulanten Diagnosencodierung ist  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ab 2026 soll sie tatsächlich kommen: die verpflichtende Diagnosencodierung für niedergelassene Ärzt:innen. Ein weiterer bürokratischer Schritt, der viel Zeit kostet – und dessen Nutzen für unsere Patient:innen nicht erkennbar ist.</p>
<p>Ein Blick in das offizielle „Handbuch Medizinische Dokumentation für den extramuralen Bereich“ zeigt deutlich, worum es tatsächlich geht:</p>
<p>„Ziel der gesetzlich geregelten ambulanten Diagnosencodierung ist die systematische Erfassung der Gründe, aus denen Patientinnen und Patienten ambulante Leistungserbringerinnen und Leistungserbringer in Anspruch nehmen.“ </p>
<p>Das heißt: Es geht nicht um die standardisierte Erfassung der tatsächlichen Erkrankungen oder um eine Verbesserung der medizinischen Versorgung.<br />
Stattdessen sollen wir lediglich angeben, warum jemand in die Ordination kommt – nicht, woran die Person tatsächlich leidet.</p>
<p>Ein weiteres Beispiel aus dem Handbuch macht das besonders deutlich:</p>
<p>„Ein:e Patient:in kommt nach einem Schlaganfall, einer Lungenembolie oder der Implantation einer Herzklappe zur Überwachung der Antikoagulantientherapie in die Ordination. Der Code ‚Z92.1 Dauertherapie (gegenwärtig) mit Antikoagulanzien in der Eigenanamnese‘ ist zu übermitteln.“</p>
<p>Mit anderen Worten: Die zugrunde liegende Erkrankung, also der eigentliche medizinische Hintergrund, soll ausdrücklich nicht übermittelt werden.<br />
Die Codierung dient damit primär der Verwaltung und Statistik – nicht der Medizin oder der Patientensicherheit.</p>
<p>Während Ärzt:innen immer mehr Zeit mit Dokumentations- und Meldepflichten verbringen, bleibt immer weniger Zeit für das Wesentliche: für unsere Patient:innen und die ärztliche Arbeit selbst.</p>
<p>Team Szekeres steht grundsätzlich hinter einer sinnvollen, medizinisch orientierten Dokumentation – denn richtig umgesetzt kann Codierung zur Qualitätssicherung und Versorgungsforschung beitragen.<br />
Doch das, was hier unter „Diagnosencodierung“ eingeführt wird, verfehlt diesen Zweck völlig. Mehr Aufwand, kein Nutzen – weder für Ärzt:innen noch für Patient:innen.</p>
<p>Wir sagen klar: Weniger Bürokratie, mehr Medizin. Ein Gesundheitssystem braucht Vertrauen in die ärztliche Kompetenz – nicht immer neue Kontrollmechanismen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sachlichkeit in schwierigen Zeiten</title>
		<link>https://tswien.at/sachlichkeit-in-schwierigen-zeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benjamin Glaser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Oct 2025 14:54:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angestellte]]></category>
		<category><![CDATA[Der Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Forderungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Während Wien zuletzt stark gewachsen ist und inzwischen mehr 2 Millionen Einwohner zählt, ist die Bevölkerung zunehmend älter und damit auch kränker geworden. Doch wie ist es um die Gesundheitsversorgung bestellt? Die Zahl der Kassenstellen sinkt bei wachsendem Bedarf und auch die Zahl der Krankenhausbetten wird reduziert, wobei durchwegs mehr Leistungen ambulant erbracht werden könnten,  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Während Wien zuletzt stark gewachsen ist und inzwischen mehr 2 Millionen Einwohner zählt, ist die Bevölkerung zunehmend älter und damit auch kränker geworden.</p>
<p><strong>Doch wie ist es um die Gesundheitsversorgung bestellt?</strong></p>
<p>Die Zahl der Kassenstellen sinkt bei wachsendem Bedarf und auch die Zahl der Krankenhausbetten wird reduziert, wobei durchwegs mehr Leistungen ambulant erbracht werden könnten, nur fehlt es an adäquaten Strukturen und deren Finanzierung. Der rasante Fortschritt von medizinischen Möglichkeiten in Diagnostik und Therapie belastet die Budgets zusätzlich.</p>
<p>Um die Finanzsituation von Stadt Wien und Bund ist es nicht sehr gut bestellt und auch die Einnahmen der Österreichischen Gesundheitskasse stagnieren aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Situation. Die Antwort der Politik ist der Ruf nach Zwangsverpflichtung von Medizinerinnen und Mediziner und nach Solidarbeiträgen der Kassenärzt:innen. Beide Forderungen sind zynisch und phantasielos und stellen keine wirkliche Lösung für die bestehende Problematik dar. Auch werden, anstatt gemeinsam das System zu verbessern, Schuldige identifiziert – wie z.B. Wahlärzt:innen, die für die Versorgung mehr als notwendig sind und sicher nicht Verursacher von Engpässen im Kassensystem sind.</p>
<p>Man möchte weder die Gehälter der angestellten Ärzt:innen noch die Honorare der Kassenärzte:innen mit der Inflation valorisieren – Einkommenseinbußen sind nicht nachvollziehbar und nicht zu akzeptieren, wobei derzeit auch Forderungen nach Realzuwächsen unrealistisch scheinen.</p>
<p>Nachdem der Bevölkerung ein gut funktionierendes Gesundheitssystem wichtig ist &#8211; ja sogar wahlentscheidend war, sollten die Verantwortlichen in Politik und Sozialversicherung gemeinsam mit uns Ärztinnen und Ärzten, Verbesserungen planen und umsetzen. Man muss fair und wertschätzend mit den Mitarbeiter:innen im Gesundheitssystem umgehen, die Inflation abgelten und im Gegenzug sollten wir nicht mit Streiks oder Protestmaßnahmen, die unsere Patient:innen treffen, drohen.</p>
<p>Wir hoffen, dass sowohl Politik und Sozialversicherung als auch die Vertretung von Ärztinnen und Ärzten zur Sachlichkeit zurückkehren und gemeinsam alles dafür tun, um unser hochwertiges Gesundheitssystem zu sichern und zu verbessern.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gesundheitssystem stärken, Versorgung sichern</title>
		<link>https://tswien.at/thomas-szekeres-ueber-das-oesterreichische-gesundheitssystem-vorteile-nachteile-und-notwendige-reformen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benjamin Glaser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Oct 2024 21:36:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angestellte]]></category>
		<category><![CDATA[Der Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Forderungen]]></category>
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		<category><![CDATA[in Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Niedergelassene]]></category>
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					<description><![CDATA[Kritik am österreichischen Gesundheitssystem gibt es immer mehr, dabei werden Wartezeiten auf Arzttermine, Wartezeiten auf Eingriffe, Kosten des Gesundheitssystems und das Fehlen von Personal bemängelt. Wartezeiten gibt es aufgrund einer sinkenden Anzahl von Kassenärztinnen und -ärzten bei wachsender und immer älter und damit kränker werdenden Bevölkerung. Ursächlich für die sinkende Zahl an Kassenärztinnen und Kassenärzten  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Kritik am österreichischen Gesundheitssystem gibt es immer mehr, dabei werden Wartezeiten auf Arzttermine, Wartezeiten auf Eingriffe, Kosten des Gesundheitssystems und das Fehlen von Personal bemängelt.</p>
<p style="text-align: left;">Wartezeiten gibt es aufgrund einer sinkenden Anzahl von Kassenärztinnen und -ärzten bei wachsender und immer älter und damit kränker werdenden Bevölkerung.<br />
Ursächlich für die sinkende Zahl an Kassenärztinnen und Kassenärzten ist die restriktive Vergabe von Verträgen durch die ÖGK und die Unattraktivität von Verträgen in bestimmten Fächern (z.B. Kinderheilkunde) und in bestimmten Gegenden bzw. Bezirken. Viele Leistungen werden im niedergelassenen Kassenbereich gar nicht erbracht, um Ausgaben zu sparen (z.B. Nuklearmedizin), Patientinnen und Patienten müssen in die Spitäler ausweichen oder privat zahlen. Eine Vermehrung und Attraktivierung von Kassenstellen wäre notwendig, würde aber Geld kosten, das die Kassen nicht haben, da man vor einer Beitragserhöhung zurückschreckt. Im Gegenteil, man möchte die Gesundheitsausgaben senken, um die Lohnnebengebühren zu reduzieren. Dies geht aber ohne Leistungskürzungen nicht. Angesichts der Tatsache, dass das Thema „Gesundheit“ nach der Inflation das für die österreichische Bevölkerung zweitwichtigste Thema ist, wird man vielmehr Wege finden müssen, um das qualitativ hochwertige österreichische Gesundheitssystem nicht nur zu erhalten, sondern weiter auszubauen.</p>
<p style="text-align: left;">Die Spitäler stehen mehrheitlich unter dem Einfluss der Bundesländer, werden aber von Krankenkasse, Bund und Ländern finanziert. Leistungen werden seitens der Krankenkassen in die Spitäler und seitens der Länder nach Möglichkeit in den niedergelassenen Bereich verschoben. Leidtragende sind die Patientinnen und Patienten, die zwischen Krankenhäusern und Ordinationen hin und her geschickt werden bzw. bei vielen Leistungen weder im Spital noch in der Ordination die gewünschte und benötigt Behandlung zeitnahe erhalten.</p>
<p style="text-align: left;"><strong><em>Man will Wahlärzte verbieten oder zwingen ohne Honorar zu arbeiten &#8211; das wird die Probleme lösen.</em></strong></p>
<p style="text-align: left;">Wer es sich leisten kann, weicht in die Privatmedizin, das sogenannte Wahlarztsystem, aus. Die Politik versucht aber von ihren eigenen Verfehlungen abzulenken, indem sie die Wahlärztinnen und Wahlärzte verantwortlich macht für die Engpässe. Der Anstieg der Zahl an Wahlärztinnen und Wahlärzten ist aber die Folge und nicht die Ursache von Mängeln im System!<br />
Die meisten Wahlärztinnen und Wahlärzte betreiben nämlich zusätzlich zu ihrer Tätigkeit in einem Krankenhaus nur eine kleine Ordination, um ihren Patientinnen und Patienten mehr Zeit entgegenbringen zu können, als es in einer Kassenpraxis möglich wäre. Zudem ist eine Anstellung in einem öffentlichen Spital (zumindest mehr als 10h) und das Betreiben einer Kassenordination gleichzeitig nicht möglich. Zu viele Vorgaben und Beschränkungen existieren seitens der Arbeitgeber und der Gesundheitskasse. Das Betreiben einer Wahlarzt-Ordination ist also nicht verwerflich, sondern eine Folge des unattraktiven Kassensystems und deren Vorgaben und Beschränkungen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong><em>Die Finanzierungproblematik.</em></strong></p>
<p style="text-align: left;">Idealerweise sollte man Leistungen, die in den Spitälern oder Ordinationen angeboten werden, analysieren und definieren wo sie am besten verortet werden sollten („best place of service“) und aus einer Hand finanzieren. Eine Finanzierung des ambulanten Spitalsbereiches und des niedergelassenen Bereichs durch die Krankenkasse wäre sinnvoll. Eine rein staatliche Finanzierung des gesamten Gesundheitsbereiches ohne Kassen birgt, wie in England gesehen, die Gefahr, dass die Politik nur einsparen möchte und das System nachhaltig kaputtspart.<br />
Bei den Krankenhäusern könnte man durch Zusammenlegungen kleiner Spitäler insbesondere in ländlichen Gegenden eine Verbesserung des Systems erreichen, nur gestaltet sich das äußerst schwierig, da die Bevölkerung Spitalsschließungen nicht goutiert. Viele der Landespitäler haben regionalpolitische Bedeutung, da sie wichtige Arbeitgeber und Auftraggeber für Zulieferfirmen sind. Streng genommen müsste man diese Ausgaben der Wirtschaftsförderung und nicht dem Gesundheitssystem zurechnen. Die Entwicklung geht anstatt einer gemeinsamen Planung und Finanzierung in die falsche Richtung.</p>
<p style="text-align: left;"><strong><em>Private Firmen drängen in den Gesundheitsmarkt.</em></strong></p>
<p style="text-align: left;">Im Rahmen der letzten &#8211; sogenannten &#8211; Gesundheitsreform wurde die Gründung von privaten Gesundheitseinrichtungen im ambulanten Bereich erleichtert, was rezent auch zu einer Kooperation der Vinzenzgruppe (Eigentümergesellschaft einer Reihe konfessioneller Krankenhäuser) und der Supermarktkette Spar geführt hat. Wir kennen private Gesundheitseinrichtungen in Supermärkten z.B. aus der Schweiz und denken, dass diese zu einer Ausgabensteigerung führen und das Angebot primär gewinnorientiert und nicht mit Hauptfokus auf die Gesundheit der Patientinnen und Patienten ausgerichtet ist. Dies erklärt sich aus der Verpflichtung privater Ketten ihren Aktieneignern gegenüber. Ordinationen sollten im Eigentum von Ärztinnen und Ärzten bleiben und nicht zur Gewinnmaximierung medizinfremder Ketten oder Fonds dienen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong><em>Primärversorgungszentren werden alles besser machen!</em></strong></p>
<p style="text-align: left;">Es gibt seit geraumer Zeit &#8211; sogenannte &#8211; Primärversorgungszentren, die einen Zusammenschluss von mehreren Ärztinnen und Ärzten für Allgemeinmedizin mit anderen Gesundheitsberufen darstellen. Diese Zentren bestehen aus vielen Teilhabern und Vertretungsärztinnen und -ärzten und sind leistungsstark. Sie werden hauptsächlich von jüngeren Patientinnen und Patienten frequentiert, für die eine Behandlung durch „ihren Arzt/ihre Ärztin“ nicht entscheidend ist. Ältere, chronisch kranke Patientinnen und Patienten bevorzugen Einzelpraxen aufgrund des Naheverhältnisses zu ihrem behandelnden Arzt/Ärztin. Deshalb werden Primärversorgungszentren nicht, wie oft von der Politik suggeriert alle Probleme lösen können.</p>
<p style="text-align: left;"><strong><em>Wie ist das mit den Kosten des österreichischen Gesundheitssystems?</em></strong></p>
<p style="text-align: left;">Die Ausgaben für Gesundheit in Österreich waren seit vielen Jahren etwas über 10% des Bruttoinlandsproduktes, sind im Rahmen der Corona Pandemie etwas gestiegen (11,2%) und sind 2023 auf 10,9 % des BIP gesunken. Damit liegen wir hinter der Schweiz (11,3%) und Deutschland (12,7%), die vergleichbar hochwertige Gesundheitssysteme haben wie Österreich. Eine spürbare Senkung der Kosten, ohne Einschränkungen und erschwertem Zugang zum System zu riskieren, ist unrealistisch.</p>
<p style="text-align: left;">Wollen wir ein leistungsfähiges, starkes Gesundheitssystem erhalten und den Herausforderungen anpassen, wird es mehr Kassenärztinnen und -ärzte brauchen und man wird neue medizinische Möglichkeiten und Therapieoptionen etablieren müssen und damit auch insgesamt mehr Geld in die Hand nehmen müssen. Alles andere wird zu Enttäuschung führen, denn erfolgversprechende Behandlungen aus Kostengründen nicht anbieten zu können, würde die Gesundheitsversorgung der Österreicherinnen und Österreicher drastisch verschlechtern.</p>
<p style="text-align: left;">Ihr Thomas Szekeres</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Anzeigenflut in der Wiener Ärztekammer und was daraus wurde</title>
		<link>https://tswien.at/die-anzeigenflut-in-der-wiener-aerztekammer-und-was-daraus-wurde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benjamin Glaser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Oct 2024 08:53:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angestellte]]></category>
		<category><![CDATA[in Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Niedergelassene]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Frühjahr 2022 wurde Johannes Steinhart mit großer Mehrheit zum Präsidenten der Wiener Ärztekammer gewählt. Kurz darauf haben einige seiner Mitstreiter aus seiner Fraktion und einige seiner Koalitionspartner beschlossen ihn und andere, aufgrund von angeblich nicht gesetzeskonformen Geschäftspraktiken in Tochterfirmen der Kurie der niedergelassenen Ärzte, anzuzeigen. Unzählige teure rechtliche Gutachten, Anzeigen bei Staatsanwaltschaft und Aufsichtsbehörden  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Frühjahr 2022 wurde Johannes Steinhart mit großer Mehrheit zum Präsidenten der Wiener Ärztekammer gewählt. Kurz darauf haben einige seiner Mitstreiter aus seiner Fraktion und einige seiner Koalitionspartner beschlossen ihn und andere, aufgrund von angeblich nicht gesetzeskonformen Geschäftspraktiken in Tochterfirmen der Kurie der niedergelassenen Ärzte, anzuzeigen. Unzählige teure rechtliche Gutachten, Anzeigen bei Staatsanwaltschaft und Aufsichtsbehörden wurden initiiert und die Vorwürfe aktiv über die Medien verbreitet. Für die Abwahl gab es nicht die erforderliche Zweidrittelmehrheit, weil wir dieses Vorgehen damals schon kritisierten und die Untersuchungen das unabhängige Behörden abwarten wollten.</p>
<p>Es wurden Geschäftsführer und Mitarbeiter entlassen und angezeigt und es wurde versucht mittels Medienkampagnen Steinhart zum „freiwilligen“ Rücktritt zu bringen. In dieser Zeit hat sich sein Gesundheitszustand so verschlechtert, dass eine Herzklappenoperation notwendig wurde und monatelang hat Dr. Ferenci, der erste Stellvertreter, die Kammer in Vertretung geleitet. Anzeigen, Kündigungen, Entlassungen wurden mehr, es wurden teure Anwälte beschäftigt, Gutachten erstellt und Rechtsstreitigkeiten begonnen. Steinhart hat sich von seinem Eingriff erholt, ist nicht zurückgetreten und wurde auch nicht abgewählt und die Kammer wurde inzwischen von der Staatsanwaltschaft durchleuchtet. Im September 2024 wurde bekannt gegeben, dass alle Verfahren von Staatsanwaltschaft und Aufsichtsbehörden gegen Steinhart eingestellt wurden – die Vorwürfe waren falsch.</p>
<p>Beschlüsse für Rechtshilfe, die das damalige Präsidium in der Abwesenheit von Steinhart getroffen hat, wurden von der Aufsichtsbehörde aufgehoben, da sie nicht im zuständigen Gremium behandelt wurden. Man wollte diese Beschlüsse am dafür zuständigen Vorstand der Ärztekammer vorbei beschließen. Wer für die entstandenen Kosten und den Schaden der Ärztekammer aufkommen muss, ist derzeit noch unklar.</p>
<p>Inzwischen sind Dr. Huber, Dr. Ferenci sowie der Finanzreferent Dr. Tömböl von ihren Funktionen freiwillig zurückgetreten und neue Funktionäre haben übernommen.</p>
<p>Als Team Szekeres bestätigt dies unsere Position, niemanden vorzuverurteilen und die Untersuchungen der unabhängigen Behörden und Gerichte abzuwarten. In den vergangenen zwei Jahren haben die ursprünglichen Unterstützer Steinharts, in einer beispielslosen Aktion ihren Präsidenten nicht nur angezeigt, sondern de facto einen Putschversuch unternommen. Die vielen medialen Berichte über Vorwürfe, die aktiv befeuert wurden, haben nicht nur dem Ansehen der Ärztekammer für Wien, sondern allen Ärztinnen und Ärzten sehr geschadet. Ganz abgesehen von dem finanziellen Schaden, der der Kammer durch Kosten für Rechtsanwälte, Berater und Lobbyisten entstanden ist, war die Kammer in den Medien nur durch Skandalmeldungen präsent.</p>
<p>Wir denken die Verursacher dieses Schadens, sollten das Ergebnis der Untersuchungen als Anlass nehmen ihre Mandate zurückzulegen und sich aus der Kammer gänzlich zurückziehen, denn sie haben ganz im Gegensatz zu den Gründen weshalb sie gewählt wurden, dem Ansehen der Ärzteschaft und der Kammer geschadet.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie man einen Ärztemangel in den Griff bekommt &#8211; Zwangsfantasien von Politikern</title>
		<link>https://tswien.at/wie-man-einen-aerztemangel-in-den-griff-bekommt-zwangsfantasien-von-politikern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benjamin Glaser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Oct 2024 08:21:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angestellte]]></category>
		<category><![CDATA[Niedergelassene]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir haben ca. 48.000 eingetragene Ärztinnen und Ärzte in Österreich und sind damit was die Kopfzahl betrifft im Spitzenfeld in Europa und trotzdem erfahren wir einen Mangel an Ärzt:innen. Mit halb so vielen Ärzt:innen hatten wir vor einiger Zeit noch einen Überschuss - wie ist das erklärbar? Es ist zu einer massiven Reduktion der Arbeitszeiten  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben ca. 48.000 eingetragene Ärztinnen und Ärzte in Österreich und sind damit was die Kopfzahl betrifft im Spitzenfeld in Europa und trotzdem erfahren wir einen Mangel an Ärzt:innen. Mit halb so vielen Ärzt:innen hatten wir vor einiger Zeit noch einen Überschuss &#8211; wie ist das erklärbar?</p>
<p>Es ist zu einer massiven Reduktion der Arbeitszeiten gekommen. Waren früher Arbeitszeiten jenseits der 60 h pro Woche Usus und 10 und mehr Nachtdienste pro Monat nichts Ungewöhnliches, gelten nunmehr Arbeitszeitgesetze und viele Ärzt:innen arbeiten Teilzeit, weshalb die reine Zahl der Köpfe keine Aussage über die Versorgungkapazität zulässt.</p>
<p>Weltweit gibt es einen Mangel an Ärzt:innen und das Arbeiten im Ausland ist einfacher und beliebter geworden, was dazu führt, dass in Österreich ausgebildete Mediziner:innen beliebt und gerne gesehen sind. Dies macht die Rekrutierung schwieriger, man muss gute Konditionen, Arbeitsbedingungen und Wertschätzung bieten, um attraktiv als Arbeitsgeber zu sein. Dies hat sich noch nicht zu allen Spitalsträgern in Österreich durchgesprochen, was zu Engpässen in verschiedenen Gegenden und Fachdisziplinen geführt hat.</p>
<p><strong><em>Aber was sind nunmehr die Lösungsansätze der Politik?</em></strong></p>
<p><u>Erstens:</u> Verdopplung der Studentenzahlen, um aus einem großen Überschuss an Absolvent:innen wählen zu können. Manche Politiker sagen es offen, sie wünschen sich die Zeit wieder herbei in der man als Arzt/Ärztin um eine Anstellung betteln musste.</p>
<p><u>Zweitens:</u> Zwangsverpflichtung von Absolvent:innen, um das Personal im Land und den Spitälern zu halten. Wie das funktionieren soll und weshalb nur Mediziner:innen davon betroffen sein sollen, so detailliert hat man das nicht gesagt. Aber die „privilegierten Ärztinnen und Ärzte“ sollen möglichst gratis arbeiten, hat man ihnen doch seitens der Gesellschaft ein Studium finanziert.</p>
<p>Das wird aber nicht funktionieren, da auch die zusätzlichen Absolvent:innen abwandern werden und es außerdem mindestens 10 Jahre dauern wird, bis die ersten zusätzlichen Absolvent:innen berufsberechtigt sind.</p>
<p>Eine Zwangsverpflichtung ist vermutlich rechtswidrig, auch möchte vermutlich niemand von zwangsverpflichteten Ärztinnen und Ärzten behandelt werden. Sollte man dann auch Jurist:innen und Techniker:innen zwangsverpflichten, wenn es dort zu einem Mangel kommt?</p>
<p>Wir brauchen eine sachliche Auseinandersetzung mit den Herausforderungen, die durch die Demographie und die veränderten Lebenswünsche und Umstände der jungen Generation bedingt sind. Eine Attraktivierung der Arbeitsbedingungen und mehr anstatt weniger Wertschätzung. Dann wird es gelingen ausreichend Ärztinnen und Ärzte in Österreich zu beschäftigen und auch hier zu halten. Alles andere ist billige Polemik, die zu keinem befriedigenden Ergebnis führen wird.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Führt der Wahlarztzuwachs zur 2-Klassenmedizin ?</title>
		<link>https://tswien.at/fuehrt-der-wahlarztzuwachs-zur-2-klassenmedizin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benjamin Glaser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Oct 2024 07:48:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angestellte]]></category>
		<category><![CDATA[Niedergelassene]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tswien.at/?p=6322</guid>

					<description><![CDATA[Fakt ist, dass eine Terminvereinbarung bei einem Arzt/einer Ärztin immer schwieriger wird. Dies gilt insbesondere bei den niedergelassenen Kassenärzt:innen. Wieso das der Fall ist, ist leicht erklärt: Die österreichische Bevölkerung wächst rasant und wird älter und damit auch kränker, was einen steigenden Bedarf an ärztlicher Leistung zur Folge hat. Gleichzeitig werden die Kassenverträge aus Spargründen  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Fakt ist, dass eine Terminvereinbarung bei einem Arzt/einer Ärztin immer schwieriger wird. Dies gilt insbesondere bei den niedergelassenen Kassenärzt:innen.</p>
<p>Wieso das der Fall ist, ist leicht erklärt: Die österreichische Bevölkerung wächst rasant und wird älter und damit auch kränker, was einen steigenden Bedarf an ärztlicher Leistung zur Folge hat. Gleichzeitig werden die Kassenverträge aus Spargründen von der Sozialversicherung reduziert. Vergeblich weist die Ärztekammer seit Jahren auf diese Entwicklung hin und fordert zusätzliche Kassenverträge und eine Erweiterung der finanzierten Leistungen.</p>
<p>Die Sozialversicherung will aber die Faktenlage nicht zur Kenntnis nehmen und sucht nach Schuldigen. Idealerweise sind dies die geldgierigen Ärztinnen und Ärzte und hier insbesondere die Wahlärzt:innen, die immer mehr werden. Gäbe es ausreichend Kassenärzt:innen und wären die Rahmenbedingungen in einem Kassenvertrag besser, würde es weniger Bedarf an Wahlärzt:innen geben. So einfach ist das!</p>
<p>Diese Situation ist aus verständlichen Gründen für die Beitragszahler:innen, die nicht die versprochenen Leistungen erhalten und immer öfter privat zahlen müssen zurecht unbefriedigend. Die Sozialversicherung, die sehr wohl die Wahrheit kennt, hat mit den Wahlärzt:innen offenbar einen Sündenbock gefunden, der für die Missstände verantwortlich gemacht wird. Die meisten Wahlärzt:innen betreiben aber zusätzlich zu ihrer Tätigkeit in einem Krankenhaus nur eine kleine Ordination, um ihren Patientinnen und Patienten mehr Zeit entgegenbringen zu können, als es in einer Kassenpraxis möglich wäre. Zudem ist eine Anstellung in einem öffentlichen Spital (zumindest mehr als 10h) und das Betreiben einer Kassenordination gleichzeitig nicht möglich. Zu viele Vorgaben und Beschränkungen existieren seitens der Arbeitgeber und der Gesundheitskasse. Das Betreiben einer Wahlarzt-Ordination ist also nicht verwerflich, sondern eine Folge des unattraktiven Kassensystems und deren Vorgaben und Beschränkungen.</p>
<p>Primitive Schuldzuweisung bringt wenig, insbesondere keine Verbesserung der Versorgung. Wir sollten nach objektiver Problemanalyse gemeinsam Lösungen erarbeiten und umsetzen. Vielleicht gelingt es auch die Verantwortlichen der Sozialversicherung davon zu überzeugen.</p>
<p><strong>Was aber allen klar sein sollte ist: Billiger wird es nicht!</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
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